Der Sprachsynthesizer soll in der Lage sein, aus den originalen Sprachdaten hochqualitative Sprachaufnahmen zu generieren, welche die wichtigen Sprachinformationen erhalten und die Identität des Sprechenden verschleiern. Ein neu zu entwickelndes, differenzierbares Ähnlichkeitsmaß, das den Unterschied zwischen Eingabe und Rekonstruktion der synthetisierten Sprachdaten misst, soll prüfen, ob sowohl die Sprachinformationen als auch die Emotionalität der ursprünglichen Aussage während des Anonymisierungsprozesses erhalten wurden. Insbesondere der dezentrale Einsatz der hier entwickelten Anonymisierungstechniken auf den Endgeräten der Nutzer soll es zukünftig ermöglichen, digitale Sprachassistenten in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen datenschutzgerecht zu nutzen.