Toolbox and mEthodology for waTeR based AI projects
Motivation
Wasser ist eine existentielle Ressource mit immensem Wert für Mensch und Umwelt. Um die nachhaltige Verfügbarkeit sicherzustellen, werden moderne Werkzeuge für die effiziente und verlässliche Wasserüberwachung benötigt. Dies hat sich nicht zuletzt am Fischsterben in der Oder im Jahr 2022 gezeigt. Um Gewässer und hydrologische Ökosysteme besser zu schützen, schlägt das TETRA-Konsortium vor moderne Methoden der künstlichen Intelligenz einzusetzen.
Ziele und Vorgehen
Im Rahmen des Projektes sollen verschiedene Methoden entwickelt werden, die die Nutzung von Künstlicher Intelligenz im Bereich des Gewässerschutzes vereinfachen und beschleunigen. Die neuen Werkzeuge und die damit erzeugten Prognosen und Empfehlungen werden durch den Einsatz von Standardschnittstellen (SensorThings API via FROST® und Perma®) einfach integrierbar und künftig Kosten und Zeitaufwand für Behörden und KMUs, sowohl im deutschen als auch im französischen Umfeld, senken.
Innovationen und Perspektiven
Die entwickelten Methoden werden unter Anwendung eines Prozessmodells in zwei unterschiedlichen Anwendungsfällen länderübergreifend in der deutsch-französischen Region des Rheins getestet. Im ersten Anwendungsfall soll die Flussqualität mittels neuer bildbasierter Sensoren (DischargeKeeper) mit direkt integrierten KI-Verfahren erfasst werden. Im zweiten Anwendungsfall werden mit KI-Tools (GLUON und GODOT) aus Expertenwissen Empfehlungen für Renaturierungsmaßnahmen eines hydrologischen Ökosystems abgeleitet.
Projektinformation
Projektleitung
Fraunhofer IOSB
Fraunhoferstr. 1
76131 Karlsruhe
Volumen
412.737 €
Laufzeit
07/2026 – 07/2026
Projektpartnerinnen und -partner
Fraunhofer IOSBICube SA
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